Ein Morgenimpuls für dich ☀️
Wie man loslässt
1. Erinnere dich: Es ist in Ordnung, aus Menschen, Orten und Dingen herauszuwachsen. Es ist ebenso in Ordnung anzuerkennen, dass nicht alle in dieselbe Richtung oder im selben Tempo wachsen.
2. Erlaube dir, den Verlust dessen zu betrauern, was du loslässt. Trauer ist nicht optional. Was du nicht bewusst fühlst, wird dich unbewusst weiter binden.
3. Frage dich ehrlich: Wählt das, woran ich festhalte, mich noch, oder trage ich es allein? Gegenseitigkeit ist wesentlich.
4. Vergib dir deinen Anteil daran, wie die Dinge geendet sind. Nicht um Verantwortung auszulöschen, sondern um dich nicht länger dafür zu bestrafen, aus dem Bewusstseinsstand heraus gehandelt zu haben, den du damals hattest.
5. Frage dich: Warum halte ich noch fest? Nährt es mich wirklich, oder fühlt es sich nur vertraut an und deshalb für mein Nervensystem sicherer?
6. Nimm wahr, was das Loslassen in deinem Körper bedroht. Oft ist es nicht die Person oder Situation, die sich gefährlich anfühlt loszulassen, sondern der Verlust von empfundener Sicherheit, Identität oder Orientierung.
7. Erkenne den sekundären Gewinn. Wovor schützt dich diese Bindung, was zu fühlen oder zu konfrontieren? Einsamkeit, Unsicherheit, Verantwortung, Trauer oder die Frage, wer du ohne sie bist.
8. Erinnere dich: Beziehungen müssen nicht für immer dauern, um Bedeutung zu haben. Manche existieren, um zu lehren, zu stabilisieren oder eine Phase zu spiegeln, nicht um ein Leben lang zu begleiten.
9. Akzeptiere, dass manche Bindungen fortbestehen, weil sie alte Wunden wiederholen. Frage dich: Welches vertraute Muster oder welches unerfüllte Bedürfnis wird hier erneut inszeniert?
10. Verstehe, dass Abschluss nichts ist, was man bekommt. Manchmal ist der einzige mögliche Abschluss, anzunehmen, dass die Vergangenheit nicht verändert werden kann, und sich bewusst dafür zu entscheiden, nicht weiter mit ihr zu verhandeln.
11. Übersetze Einsicht in Grenzen. Loslassen bleibt unvollständig ohne Verhaltensänderungen. Frage dich: Welche Handlungen, Kontakte, Gewohnheiten oder Fantasien müssen enden, damit dieses Loslassen real wird?
12. Normalisiere den Prozess. Loslassen verläuft nicht linear. Es geschieht in Wellen. Wiederkehrende Gedanken oder Gefühle sind kein Scheitern, sondern Teil der Neujustierung des Nervensystems.
13. Erinnere dich: Loslassen bedeutet nicht nur, die Vergangenheit freizugeben, sondern Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Niemand befreit dich außer dir selbst.
14. Integriere Sinn. Frage dich: Was hat mich diese Verbindung gelehrt, das ich nun mitnehme, ohne dass die Bindung bestehen bleiben muss?
15. Erinnere dich: Loslassen ist auch Einlassen. Raum für etwas Neues zu schaffen fühlt sich zunächst desorientierend an, bevor es sich stimmig anfühlt. Dieses Unbehagen ist kein Zeichen von Verlust, sondern von Übergang.
Have a nice day 🤍
Joe Turan
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