Willkommen in meinem Blog!

Ein Raum für Wachstum, tiefe Selbstwahrnehmung und echte Intimität.

Hast du schon einmal vom Syndrom des aufgeschobenen Glücks gehört?

Ich kenne diesen Zustand. Das Leben wird wie ein Wartezimmer behandelt. Das Eigentliche soll später beginnen, nachdem der Körper richtig aussieht, nach der Pensionierung, nachdem ich finanziell abgesichert bin, nachdem die Kinder älter sind, nachdem der Arbeitsdruck nachlässt, nachdem Selbstvertrauen da ist, nach einem weiteren Jahr, einem weiteren Gespräch, einer weiteren inneren Reparatur. Bis dahin leben viele Menschen in einer Art Probe. Sie sprechen über die Gegenwart, als wäre sie nur ein Gerüst um eine zukünftige Version ihrer selbst, die irgendwann endlich die volle Erlaubnis verdient.

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Was ist der herausforderndste spirituelle Weg?

Herausfordernd in dem Sinne, dass er die meiste Ego-Arbeit verlangt, die meiste innere-Kind-Arbeit, das meiste Sehen des eigenen Schattens. Die Antwort ist: in Beziehung zu sein. Ich hatte neulich ein Gespräch mit einem Freund von mir, und er sagte, dass jeder Mensch als Teil seiner spirituellen Transformation eine Ich-Auflösung erleben müsse. Aber eine einmalige Ich-Auflösung allein als kuratierte Erfahrung zu machen, ist etwas anderes, als das eigene Ego in einer fortlaufenden Beziehung immer wieder verhandeln zu müssen. 

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Ihr führt einen Haushalt. Mehr nicht.

Zwei Menschen, die früher stundenlang geredet haben, sagen sich zwischen sechs und dem Schlafengehen vielleicht noch vierzig Worte. Die meisten davon handeln von der Post, von der Milch, davon, wer das Kind am Donnerstag holt.

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