Irritable Male Syndrome.
Manche Männer werden reizbarer, zurückgezogener, erschöpfter und sexuell weniger lebendig, lange bevor sie verstehen, was in ihnen geschieht. Das nennt man „Irritable Male Syndrome“. Der Begriff ist informell, und die Unterscheidung, auf die er verweist, ist wichtig: Ein Mann kann von außen hormonell dysreguliert wirken und dennoch primär mit Schlafmangel, Burnout, Depression, chronischem psychischem Druck, Alkoholkonsum oder einem Körper zu tun haben, der über lange Zeit zu viel Entzündung und zu wenig Regeneration getragen hat. Gleichzeitig ist niedriges Testosteron real, medizinisch anerkannt und relevant. Beides kann gleichzeitig wahr sein. Genau dort muss das Denken beginnen.