Männer, wann habt ihr das letzte Mal eine Frau langsam ausgezogen, einfach nur, um jeden einzelnen Teil von ihr zu genießen, so wie er sich euch offenbart? Wirkliche Präsenz beim Lieben bedeutet, alle fünf Sinne in den Moment zu bringen. Deine Hände fühlen sie, nicht um ihr zu gefallen, sondern damit du ihre Haut für dich selbst genießen kannst. Deine Augen nehmen sie auf. Dein Mund kostet ihren Kuss. Dein Atem nimmt ihren Duft auf. Deine Ohren bleiben nah an der leisen Sprache ihres Körpers. Während du ihre Lippen küsst, bemerkst du ihre Textur, ihre Wärme, ihren Geschmack, ihre Form, die Veränderung ihres Atems, das Geräusch, das sie macht, wenn sie sich noch ein wenig mehr hingibt? Und dann dieselbe Präsenz in jeden Teil von ihr zu tragen, mit dem du in Kontakt bist. Nicht hetzen. Nichts überspringen. Ihren Körper nicht wie ein Ziel behandeln, sondern wie eine Erfahrung, in der du vollständig anwesend bist. Wann hast du dich ihrem Körper das letzte Mal mit dem Gefühl genähert: „Was ist eigentlich aus dem Bewusstsein geworden, dass dein Körper ein magisches Instrument der Lust ist, und was für eine Ehre es ist, mit ihm in Verbindung zu sein?“
Es gibt kaum etwas Erotischeres, als ihr in die Augen zu schauen und leise und langsam zu sagen:
„Lass mich dich ausziehen. Ich will mir Zeit für dich nehmen. Ich will jeden einzelnen Teil von dir genießen.“ Ich will mich langsam genug bewegen, um jeden Zentimeter deines Körpers zu erkunden, deinen Duft einzuatmen, dich ohne Eile zu küssen, dich zu kosten, ohne ein anderes Ziel zu haben, als ganz hier zu sein und die Lust durch Präsenz tiefer werden zu lassen. Nicht um zu performen. Sondern um zu bezeugen. Nicht einmal, um einem Ergebnis nachzujagen. Sondern um dich so vollständig zu genießen, dass ich mich selbst genau dadurch genieße, dass ich mit dir so präsent bin. Die Textur deiner Haut wahrzunehmen, die Weichheit deiner Haare, die Wärme deines Atems, die kleinen Veränderungen deines Körpers von Moment zu Moment.
Wann hast du ihren Geschmack das letzte Mal wirklich genossen, direkt von ihrer Zunge oder vom warmen, lebendigen Nektar ihrer Yoni, einfach weil du selbst danach verlangt hast?
Wann hast du dich ihr das letzte Mal ohne Eile, ohne Agenda, ohne Ziellinie genähert, nur mit dem Wunsch, sie vollkommen zu genießen, weil allein ihre Nähe schon ihre eigene Belohnung war?
So kannst du so achtsam und so ganz im gegenwärtigen Moment bleiben, dass dir nicht eine einzige Sekunde von ihr entgeht. Das ist ein Teil davon, Liebe zu machen. Keine Agenda zu haben, um sie zu beeindrucken, sondern die ganze Erfahrung selbst zur Lust werden zu lassen. Glaub mir, eine Frau spürt den Unterschied zwischen einem Berühren aus Hunger heraus und einem Begegnen mit allen fünf Sinnen. Und genau das ist der Unterschied zwischen Ficken und Liebe machen. Das eine versucht, ihr etwas zu nehmen. Das andere ist bereit, sie mit weit geöffneten Sinnen vollständig zu empfangen. Und glaub mir, eine Frau spürt den Unterschied bis in ihre Knochen.
Wenn ein Mann sie auf diese Weise berührt, fühlt sich ihr Körper nicht länger behandelt an.
Er beginnt, sich wirklich gemeint zu fühlen.
Joe Turan
🌐 www.joeturan.com
Wenn dir mein Content gefällt, unterstütze mich, indem du mir auf Instagram folgst:
IG: @joeturan1
Hier geht’s zu meinem Profil:
www.instagram.com/joeturan1
Danke 💚
Kommentar hinzufügen
Kommentare