Ein Morgenimpuls für dich ☀️
Wir sind zu einer Generation geworden, die Stille kaum noch aushält. Kaum sitzt ein Mensch allein, greift die Hand fast automatisch zum Handy, zum Fernseher, zu irgendeinem Geräusch. Nicht, weil wirklich etwas Wichtiges da wäre, sondern weil der innere Raum sonst hörbar wird. Genau darin liegt das Problem. Stille konfrontiert. Sie stellt Fragen, vor denen viele seit Jahren ausweichen: Bin ich eigentlich noch in Kontakt mit mir? Warum fühle ich so viel Leere, obwohl mein Leben voll ist? Warum brauche ich ständig Reize, damit ich mich nicht spüren muss? Die Dauerbeschallung um uns herum ist deshalb oft keine Unterhaltung, sondern Betäubung. Ein schneller Reiz, damit das, was innerlich weh tut, nicht nach oben kommt. Und je länger ein Mensch so lebt, desto schwerer wird es, überhaupt noch Tiefe zu empfinden. Dann wird alles reaktiver. Schneller. Flacher. Man antwortet nur noch auf Reize, statt wirklich zu verarbeiten, was im eigenen Inneren geschieht. Es fehlt der stille Raum, in dem Erfahrung sich setzen kann. Wer die Stille meidet, meidet oft nicht die Ruhe, sondern die Begegnung mit sich selbst. Und genau dort liegt etwas Entscheidendes: Das, was in der Stille auftaucht und unangenehm ist, ist meist nicht der Feind. Es ist oft die erste ehrliche Spur zurück zu etwas, das lange überdeckt war.
Have a nice day 🤍
Joe Turan
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