Somatische Therapie klingt kompliziert, bis du verstehst, wie einfach sie im Kern ist.
Ein Morgenimpuls für dich ☀️
Somatische Therapie klingt kompliziert, bis du verstehst, wie einfach sie im Kern ist: Der Körper muss in die Arbeit miteinbezogen werden. Stress, Angst, Furcht, Shutdown und alter Schmerz leben nicht allein als Gedanken. Sie zeigen sich als Enge in der Brust, als rasendes Herz, flache Atmung, Spannung im Kiefer, eingesunkene Haltung, Unruhe, Taubheit oder als das Gefühl, aus dem Moment verschwinden zu wollen. Sprechen kann uns helfen zu verstehen, was passiert ist, aber der Körper trägt die Ladung oft noch lange weiter, nachdem der Verstand es bereits erklärt hat. Somatische Arbeit beginnt in dem Moment, in dem du lange genug innehältst, um wahrzunehmen, was dein System gerade tut, anstatt dich weiter hindurchzudrücken. Du legst eine Hand auf deine Brust, deinen Nacken oder deinen Bauch. Du atmest langsamer. Du gehst nach draußen. Du gehst spazieren. Du dehnst dich. Du schüttelst den Stress aus dem Körper. Du lässt deine Augen weicher werden. Du dimmst am Abend das Licht. Du gibst deinem Körper ein Signal, dass die Gefahr gerade nicht passiert. Eine Nervensystem-Routine muss nicht zu einem weiteren perfekten Selbstoptimierungsprojekt werden. Sie kann aus zwei Minuten am Morgen bestehen, um dich zu erden, aus fünf Minuten mittags, um das zu entladen, was sich aufgebaut hat, und aus einem kleinen Abendritual, das deinem Körper zeigt, dass er herunterfahren darf. Die eigentliche Frage ist sehr einfach: Was fühlt mein Körper gerade, und welche Art von Unterstützung würde ihm wirklich begegnen?
Have a nice day 🤍
Joe Turan
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