Warum eine Frau wählen, wenn du viele haben könntest? 

Veröffentlicht am 14. September 2026 um 15:27

Warum eine Frau wählen, wenn du viele haben könntest? 

Diese Frage wurde mir während einer Coaching-Session gestellt. Das war meine Antwort darauf. 

 

Weil viele Männer nie tief genug gegangen sind, um herauszufinden, was eine Frau eigentlich ist. Natürlich gibt es auch Menschen in nicht-monogamen Strukturen, die tiefe Arbeit machen. Der Punkt ist nicht eine Frau gegen viele Frauen. Der Punkt ist Tiefe versus Konsum. Jeder Mann kann Erfahrungen sammeln, aber Erfahrung ohne Präsenz bedeutet sehr wenig. Wenn du dich wirklich für eine Frau entscheidest und dich ihr vollständig hingibst, nicht als Besitz, nicht als Flucht, sondern als echte Hingabe, wird sie beinahe unendlich. Weil du immer wieder eine weitere Schicht entdeckst, eine weitere Schicht und noch eine weitere Schicht.

 

Du wirst nie zweimal derselben Frau begegnen.

 

Jeden Tag wirst du einer anderen Version von ihr begegnen.

 

Du wirst der weichen Version begegnen.

 

Du wirst der liebevollen Version begegnen.

 

Du wirst der mitfühlenden Version begegnen.

 

Du wirst der Version begegnen, die verletzt ist.

 

Und all diese Versionen zu lieben, ohne Wahrheit, Grenzen oder Präsenz zu verlieren, ist ein Teil dessen, worum es in wahrer Liebe tatsächlich geht.

 

Manche Männer wollen von einer Frau zur nächsten gehen, weil das nicht viel Wachstum oder Verletzlichkeit erfordert. Tiefe Intimität schon. Tiefe Intimität fordert dich auf, dich für tiefere Schichten deiner selbst zu öffnen. Eine Frau kann dir spiegeln, was auftauchen muss, was gesehen, geheilt, gestärkt oder geliebt werden will. Aber sie ist nicht deine Therapeutin, nicht deine Mutter und nicht dein Heilmittel. Sie offenbart etwas. Du bist dafür verantwortlich, dem zu begegnen. Und wenn ein Mann nicht bereit ist, diese Aspekte in sich selbst zu begrüßen, wird er diese Frau oft wegstoßen und es Freiheit nennen.

 

Eine Frau kann unendlich werden, wenn ein Mann aufhört, Intimität wie Zugang zu behandeln, und beginnt, sie wie eine gelebte Praxis zu verstehen. Nicht, weil sie dazu da ist, ihn zu vervollständigen, sondern weil echte Verbindlichkeit ihn zwingt, den Teilen in sich zu begegnen, die er durch ständige Neuheit bisher vermeiden konnte.

 

Joe Turan 

www.joeturan.com

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