4 somatische Übungen
Ein Morgenimpuls für dich ☀️
4 somatische Übungen, die ich meinen Klient:innen für Momente zeige, in denen sie sich gestresst, überfordert oder innerlich unruhig fühlen.
Die Idee ist nicht, Stress sofort „wegzumachen“, sondern dem Körper für ein paar Minuten etwas mehr Halt, Rhythmus und Orientierung zu geben.
1. Butterfly Taps – Schmetterlingsklopfen
Verschränke deine Arme vor der Brust, sodass deine rechte Hand auf deiner linken Schulter oder deinem oberen Brustbereich liegt und deine linke Hand auf der rechten Seite. Klopfe nun ganz sanft abwechselnd links und rechts: links, rechts, links, rechts. Mach es langsam und gleichmäßig. Atme dabei ruhig weiter und spüre einfach den Rhythmus. Du kannst das für 30–60 Sekunden machen und schauen, wie dein Körper darauf reagiert.
2. Self Hug / Squeeze – dich selbst halten
Umarme dich selbst, indem du beide Arme um deinen Oberkörper legst. Deine Hände können auf den Oberarmen oder Schultern liegen. Zieh dich sanft zu dir, sodass du einen angenehmen, gleichmäßigen Druck spürst. Nicht fest quetschen, sondern so, dass dein Körper ein Gefühl von Begrenzung und Halt bekommt. Bleib für einige Atemzüge so und lass deine Schultern langsam sinken.
3. Havening – die Arme sanft streichen
Lege deine Hände auf deine Oberarme und streiche langsam und sanft von den Schultern Richtung Ellenbogen oder Unterarme. Dann wieder von oben beginnen. Wiederhole diese Bewegung ruhig mehrere Male. Wenn es sich für dich passend anfühlt, kannst du dir dabei innerlich sagen: „Es ist gerade viel, aber ich bin da.“ oder einfach: „Es wird wieder okay.“ Wichtig ist weniger der Satz als die ruhige, gleichmäßige Berührung.
4. Open Eye Cocoon – den Augen eine Pause geben
Lege beide Handflächen vor deine Augen, ohne sie fest auf die Augen zu drücken. Lass die Augen dabei geöffnet. Deine Hände bilden wie einen kleinen dunklen Raum vor deinem Gesicht. Schau nicht auf etwas Bestimmtes, sondern lass deinen Blick weich werden und im dunklen Raum hinter deinen Händen etwas wandern. Bleib so für einige ruhige Atemzüge. Die Idee ist, deinen Augen für einen Moment weniger Reize und weniger äußere Informationen zu geben.
Du musst bei keiner dieser Übungen etwas Bestimmtes fühlen. Probier sie langsam aus und beobachte, welche deinem Körper gerade gut tut. Wenn etwas unangenehm wird, hör einfach auf. Manchmal hilft schon eine Minute bewusster Kontakt, um aus dem Gefühl von Überforderung wieder etwas mehr ins Hier und Jetzt zu kommen.
Wenn du spürst, dass das gerade dein Thema ist, melde dich. Wir schauen in einem unverbindlichen Erstgespräch in Ruhe, worum es bei dir wirklich geht und ob meine Arbeit dazu passt. Ohne Druck. Schreib mir hier oder per WhatsApp.
Joe Turan
🌎 www.joeturan.com
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