The love chemicals

Veröffentlicht am 11. März 2024 um 10:49

Neurowissenschaft der Liebe: Ein tiefgehender Blick auf das Zusammenspiel von Hormonen

Die Chemikalien Dopamin und Vasopressin sind entscheidend, damit Männer sich verlieben, während es bei Frauen Oxytocin und Dopamin sind. Oxytocin, oft als das Liebes- oder Kuschelhormon bezeichnet, spielt auch bei Männern eine wichtige Rolle, jedoch in einem späteren Stadium. Wenn Männer daten, aber noch nicht verliebt sind, sind ihre Testosteronspiegel höher, was die bindenden Effekte von Oxytocin blockiert.

#### Die Stufen der Liebe:

##### Stufe 1 – Anziehung: Dopamin und Adrenalin

Biologisch gesehen erlebst du mit der Kombination von Dopamin, Adrenalin und PEA in deinem Körper etwas Ähnliches wie einen Kokainrausch. (Phenylethylamin (PEA) ist die Chemikalie, die Adrenalin und Dopamin freisetzt.)

##### Stufe 2 – Lust: Testosteron tritt ein

Das ist etwa der Zeitpunkt, an dem Androgene und Östrogene ins Spiel kommen. Östrogene und Androgene sind Steroide, die weibliche bzw. männliche Sexualhormone darstellen. Testosteron ist das Sexualhormon sowohl bei Männern als auch bei Frauen, was uns Libido und sexuellen Antrieb verleiht. Dieses Hormon ist erhöht, wenn wir verliebt sind. Das ergibt Sinn, da man sich besonders um Fortpflanzung sorgt, wenn Liebe im Spiel ist.

##### Stufe 3 – Mit Vertiefung der Beziehung tritt Oxytocin als zentrale Figur hervor.

Oxytocin wird oft als das Liebes- oder Kuschelhormon bezeichnet. Freigesetzt bei intimen Momenten, der Geburt und maßgeblich an der Mutterbindung beteiligt, festigt Oxytocin emotionale Verbindungen und webt das Gewebe der Bindung.

##### Stufe 4 – Hormone der Verpflichtung: Oxytocin und Vasopressin

Die Phase der Verpflichtung, aus neurologischer Sicht betrachtet, führt Vasopressin ein, ein Element, das zur Besitzansprüchen bei Männern beiträgt. Das feine Gleichgewicht von Oxytocin- und Vasopressin-Rezeptoren wird zu einem entscheidenden Faktor für die Stabilität von Beziehungen und enthüllt die komplexen Mechanismen der Verpflichtung.

#### Verpflichtung und Langlebigkeit:

1. **Oxytocin- und Vasopressin-Rezeptoren:**

   Die Anwesenheit oder Knappheit von Oxytocin- und Vasopressin-Rezeptoren spielt eine entscheidende Rolle bei der Ausprägung der Neigung einer Person zu stabilen Beziehungen. Erkenntnisse aus Tierversuchen unterstreichen die tiefgreifende Wirkung dieser Rezeptoren auf die Bildung dauerhafter Bindungen.

2. **Die Rolle von Testosteron:**

   Erhöhte Testosteronspiegel führen zu einer komplexeren Dynamik, die möglicherweise Oxytocin und Vasopressin unterdrückt und die Neigung eines Mannes beeinflusst, zu erkunden, anstatt sich niederzulassen. Dieses komplexe Zusammenspiel fügt der Dynamik der Verpflichtung Nuancen hinzu.

3. **Übergang zu langfristigen Beziehungen:**

   Mit der Reife der Beziehung kommt es zu einem Anstieg der Serotonin-Spiegel, der obsessive Tendenzen mildert und das Vertrauen fördert. Oxytocin setzt seine stabilisierende Rolle fort und trägt zur Widerstandsfähigkeit der Beziehung und ihrem Potenzial für langfristige Verpflichtung bei.

#### **Die Liebe im Laufe der Jahre:**

- **CRF und Vasopressin:**

   Der Rückgang der Dopamin-Spiegel wird durch die Freisetzung von Corticotropin-releasing Factor (CRF) ausgeglichen, um sicherzustellen, dass Paare verbunden bleiben, auch wenn die anfängliche Leidenschaft nachlässt. Vasopressin, das mit territorialem Verhalten verbunden ist, wirft Licht auf die Loyalität und den Schutzinstinkt in gesunden Beziehungen.

- **Rückgang von Serotonin:**

   Die fesselnde Reise des Verliebens geht mit einem Rückgang von Serotonin einher, der obsessives Verhalten fördert. Die Leidenschaft steht über der Vernunft und markiert eine transformative Phase in der Verbindung der Liebenden.

- **Gehirndynamik in der Liebe:**

   Der präfrontale Cortex, das Zentrum des Denkens, tritt in den Hintergrund, während die Amygdala, die für das Bedrohungsreaktionssystem des Gehirns verantwortlich ist, verlangsamt. Diese Verschiebung in der Gehirndynamik fördert die Bereitschaft, Risiken einzugehen, und unterstreicht die transformative und manchmal irrationale Natur der Liebe.

In dieser tiefgreifenden Erforschung der Neurowissenschaft der Liebe offenbart jede Stufe, jeder Verpflichtungsaspekt und die sich entwickelnde Natur von Beziehungen ein faszinierendes Zusammenspiel von Hormonen und Neurotransmittern. Diese Reise durch das neurochemische Gewebe der Liebe bietet tiefgehende Einblicke in die komplexe und universelle menschliche Erfahrung beim Navigieren durch die Tiefen von Emotion und Verbindung.

 

 

English:

 

Neuroscience of love 

the chemicals dopamine and vasopressin are vital for a man to start falling in love, whereas it’s oxytocin and dopamine for women.

Oxytocin, often nicknamed the love or cuddle hormone, also plays an important role in men but at a later stage. When men are dating but not yet in love, their testosterone levels are higher, which blocks the bonding effects of oxytocin.

The Stages of Love:

Stage 1 – Attraction : Dopamine and Adrenaline

Biologically speaking, with the combination of dopamine, adrenaline, and PEA in your body, you’re experiencing something similar to a cocaine high.(Phenylethylamine (PEA) is the chemical responsible for releasing adrenaline and dopamine)

Stage 2 – Lust: Testosterone kicks in

That is about the time that androgens and estrogens kick in. Estrogens and androgens are steroids, which are the female and male sex hormones, respectively. Testosterone is the sex hormone in both male and females, which is what gives us libido and sex drive. This hormone is elevated when we are in love. This makes sense as you’re most concerned about sex when it’s most likely to result in reproduction

Stage 3 – As the relationship deepens, oxytocin emerges as the central figure, earning its moniker as the love or cuddle hormone. Released during intimate moments, childbirth, and instrumental in maternal bonding, oxytocin solidifies emotional connections, weaving the fabric of attachment.

Stage 4 – Commitment Hormones: Oxytocin and Vasopressin.

The commitment phase, viewed through the lens of neuroscience, introduces vasopressin, an element contributing to the possessiveness observed in men. The delicate equilibrium of oxytocin and vasopressin receptors becomes a crucial determinant of relationship stability, unveiling the intricate mechanisms of commitment.

Commitment and Longevity:

1. **Oxytocin and Vasopressin Receptors:**

   The presence or scarcity of oxytocin and vasopressin receptors plays a pivotal role in shaping an individual's propensity for stable relationships. Insights from animal experiments underscore the profound impact of these receptors on the formation of enduring bonds.

2. **Testosterone’s Role:**

   Elevated testosterone levels introduce a layer of complexity, potentially suppressing oxytocin and vasopressin, influencing a man's inclination to explore rather than settle down. This intricate interplay adds nuance to the dynamics of commitment.

3. **Transition to Long-Term Relationships:**

   Maturation of the relationship witnesses an increase in serotonin levels, mitigating obsessive tendencies and fostering trust. Oxytocin continues its stabilizing role, contributing to the relationship's resilience and potential for long-term commitment.

#### **Love Through Years:**

- **CRF and Vasopressin:**

   The decline of dopamine levels is counterbalanced by the release of corticotrophin-releasing factor (CRF), ensuring that couples remain connected even as the initial passion subsides. Vasopressin, linked to territorial behavior, sheds light on the loyalty and protective instincts observed in healthy relationships.

- **Serotonin's Decline:**

   The intoxicating journey of falling in love entails a decline in serotonin, encouraging obsessive behavior. Passion takes precedence over reason, marking a transformative phase in the lovers' connection.

- **Brain Dynamics in Love:**

   The prefrontal cortex, the bastion of reasoning, takes a back seat, while the amygdala, orchestrating the brain's threat-response system, decelerates. This shift in brain dynamics fosters a willingness to take risks, highlighting the transformative and sometimes irrational nature of love.

In this profound exploration of the neuroscience of love, each stage, commitment dynamic, and the evolving nature of relationships reveals a captivating interplay of hormones and neurotransmitters. This journey through the neurochemical tapestry of love provides profound insights into the intricate and universal human experience of navigating the depths of emotion and connection.

Kommentar hinzufügen

Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare.