5 somatische Übungen für Momente, in denen du Halt und Nähe brauchst.

Veröffentlicht am 25. September 2026 um 21:45

5 somatische Übungen, die ich meinen Klient:innen für Momente beibringe, in denen sie allein sind und sich nach Halt, Nähe oder Berührung sehnen.

Ein Morgenimpuls für dich ☀️ 

1. Face Hold : das Gesicht halten

Lege beide Handflächen sanft an deine Wangen, sodass dein Gesicht vollständig in deinen Händen liegt. Schließe die Augen, wenn es angenehm ist, und lass das Gewicht deines Kopfes ein wenig in deine Hände sinken. Stell dir vor, es wären liebevolle Hände, die dein Gesicht halten. Bleib so für einige ruhige Atemzüge.

 

2. Occipital Hold : Kopf und Hinterkopf stützen

Lege eine Hand an deine Stirn und die andere an deinen Hinterkopf, ungefähr dort, wo Schädel und Nacken aufeinandertreffen. Du musst nichts drücken. Lass deinen Kopf einfach zwischen deinen Händen ruhen und spüre: Ich muss ihn gerade nicht alleine halten. Besonders wenn dein Kopf voller Gedanken ist, bleib für einige Atemzüge einfach in dieser Position.

 

3. Havening : die Arme sanft streichen

Lege deine Hände auf deine Oberarme oder Schultern und streiche langsam und sanft an den Außenseiten deiner Arme nach unten. Dann wieder von oben beginnen. Wiederhole diese Bewegung ruhig mehrere Male. Wenn es sich passend anfühlt, kannst du dir dabei leise sagen: „Es wird wieder okay.“ oder einfach: „Ich bin da.“

 

4. Pillow Hug : ein Kissen umarmen

Nimm ein weiches Kissen und drücke es sanft gegen deine Brust und deinen Bauch. Umschließe es mit beiden Armen, als würdest du etwas oder jemanden festhalten. Nimm bewusst wahr, wo du den Druck und die Wärme spürst. Versuch nicht, sofort etwas Bestimmtes zu fühlen. Bleib einfach beim körperlichen Kontakt.

 

5. Blanket Swaddle : dich in eine Decke einwickeln

Nimm eine große Decke und wickel sie eng, aber angenehm um deinen Oberkörper und deine Schultern. Zieh sie so fest zu dir, dass du ihre Begrenzung und ihr Gewicht deutlich spürst, ohne dich eingeengt zu fühlen. Lass deine Schultern sinken, atme langsam und nimm wahr, wie es sich anfühlt, von etwas umgeben und gehalten zu sein.

 

Du musst bei keiner dieser Übungen etwas „richtig“ machen. Probier aus, welche Form von Kontakt deinem Körper gerade angenehm ist. Wenn eine Position unangenehm wird, löse sie wieder. Manchmal braucht der Körper keine große Lösung, sondern nur für ein paar Minuten das Gefühl: Ich bin nicht völlig ohne Halt.

 

Schreib mir in die Kommentare: Welche der Übungen ist dein Favorit?

 

Wenn du spürst, dass das gerade dein Thema ist, melde dich. Wir schauen in einem unverbindlichen Erstgespräch in Ruhe, worum es bei dir wirklich geht und ob meine Arbeit dazu passt. Ohne Druck. Schreib mir hier oder per WhatsApp.

 

Joe Turan 

🌎 www.joeturan.com

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